Praxis für Physiotherapie Ansgar Bergmann<br />Dorsten-StadtmittePraxis für Physiotherapie
Ansgar Bergmann
Dorsten-Stadtmitte

Praxis für Physiotherapie
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46282 Dorsten

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Gesundheitsnachrichten

Sport auch mit Darmkrebs
Sport auch mit Darmkrebs

Aktivität steigert Überlebenschancen

Sport treiben fällt vielen Krebs-Patienten schwer. Doch die Anstrengung lohnt sich – bei Darmkrebs lässt regelmäßige Bewegung die Überlebenschancen deutlich ansteigen.

Sport ist gesund und schützt vor vielen Erkrankungen – darunter auch Darmkrebs. Doch sportliche Aktivität wirkt nicht nur vorbeugend: Selbst Patienten, die bereits an Darmkrebs erkrankt sind, haben eine um 40 Prozent gesteigerte Überlebenschance, wenn sie sich regelmäßig körperlich betätigen, berichtet der Berufsverband Deutscher Internisten. Dazu leiden sie weniger unter Erschöpfungssymptomen, fühlen sich leistungsfähiger und kommen psychisch besser mit ihrer Erkrankung zurecht.

Selbst intensiver Sport mit Darmkrebs möglich

Die Stiftung LebensBlicke zur Früherkennung von Darmkrebs empfiehlt Krebspatienten pro Woche 150 Minuten moderates und 75 Minuten intensives Ausdauertraining. Selbst Krafttraining sei möglich. Dabei muss die Belastung aber individuell dem Alter und Gesundheitszustand des Betroffenen angepasst werden.

Schwächt Sport Entzündungsreaktionen bei Darmkrebs ab?

Warum körperliche Aktivität sich positiv auf Entstehung und Verlauf von Darmkrebs auswirkt, ist nicht endgültig geklärt. Mediziner vermuten, dass Bewegung Entzündungsreaktionen im Körper abschwächt und die Neubildung von Blutgefäßen anregt. „Hier gibt es sicherlich noch Klärungsbedarf“, merkt Dr. Dagmar Mainz, Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, an. „Aber schon jetzt kann kein Zweifel bestehen, dass die organisatorische und finanzielle Unterstützung von sportlichen Aktivitäten bei Darmkrebspatienten eine erfolgversprechende Maßnahme darstellt."

Quelle: Internisten im Netz


Muskelschwund im Alter
Muskelschwund im Alter

Sarkopenie lässt sich vorbeugen

Dass die Muskelmasse und damit die Kraft im Alter nachlässt, ist kaum zu verhindern. Jedoch gibt es Möglichkeiten, diesen auch als Sarkopenie bekannten krankhaften Muskelschwund in Grenzen zu halten.

„Wir sprechen von Sarkopenie, wenn sowohl die Muskelmasse als auch die Muskelfunktion abnimmt“, erklärt Tommy Cederholm, Professor für Klinische Ernährung an der Universität Uppsala in Schweden. Befördert wird die altersbedingte Muskelabnahme durch wenig Bewegung, chronische Krankheiten und Mangelernährung. Die Folgen sind ernst zu nehmen: Betroffene riskieren gefährliche Stürze, werden zunehmend immobil und können ihren Alltag oft nicht mehr alleine bewältigen.

Proteinreiche Kost kann Sarkopenie verlangsamen

„Die Basis der Behandlung ist gezieltes Krafttraining, insbesondere für die größten Muskeln des Körpers“, betont Cederholm. „Der zweite Pfeiler ist eine Ernährungsumstellung.“ Da ältere Menschen weniger Energie verbrauchen, essen sie zumeist auch weniger. Da der Körper im Alter Proteine schlechter verarbeitet, müssten sie hiervon jedoch mehr zu sich nehmen, um den Muskelabbau zu begrenzen. Hingegen sollten Fett und Kohlenhydrate auf dem Speiseplan nur eine untergeordnete Rolle spielen. Auch Vitamin D könnte für die Muskelfunktion eine wichtige Rolle spielen.

Prävention soll Sarkopenie schon vor dem Alter verhindern

Zur erfolgreichen Therapie der Sarkopenie gehört für Cederholm auch die Prävention: „Wir müssen das Wissen aus der Geriatrie auch auf jenen Teil der Bevölkerung ausdehnen, der auf das Alter zugeht.“ Ein weiterer Behandlungsansatz könnte laut dem Experten in Nährstoff-Präparaten mit muskelaufbauenden Effekten liegen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.


Tabuthema Inkontinenz - Hilfe ist möglich
Tabuthema Inkontinenz - Hilfe ist möglich

Tabuthema Inkontinenz - Hilfe ist möglich

"Der Beckenboden ist das Kraftzentrum unseres Körpers", mit diesen Worten begrüßte Michael Deitenbach, Leiter der Physikalischen Medizin am Klinikum Lüdenscheid, die Besucher des diesjährigen Beckenbodentages am 27. September. In der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid gaben Experten der unterschiedlichsten Fachdisziplinen wertvolle Informationen rund um das Thema Beckenboden und Inkontinenz an die interessierten Zuhörer weiter. Denn für den Patienten die bestmögliche Therapie- und Behandlungsmöglichkeit zu finden, dafür ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Gynäkologen, Proktologen, Urologen und Physiotherapeuten nötig.

Doch was hat eigentlich der Beckenboden mit einer Inkontinenz zu tun? Und welche Behandlungsmöglichkeiten stehen Betroffenen zur Verfügung? Fragen über Fragen. Und davon hatten die mutigen Besucher an diesem Tag viele mitgebracht. Zur Freude der Referenten, die sich gerne die Zeit für einen regen Austausch nahmen.

Oft dreht sich alles um eine gesunde und trainierte Rückenmuskulatur - gut und richtig! "Doch auch der Beckenboden möchte trainiert sein", betonte Michael Deitenbach in seinen Begrüßungsworten. Tagtäglich stützt er die inneren Bauchorgane, kontrolliert die Schließmuskeln von Blase und Darm und ermöglicht einen aufrechten Gang. Der Beckenboden leistet eine unerlässliche Funktion für den menschlichen Körper - oft wird ihm leider keinerlei Beachtung geschenkt. Körperliche Überlastungen, Geburten oder Übergewicht können den Beckenboden schwächen und der Grund für eine aufkommende Inkontinenz sein.

"Eine Operation kann helfen, ist aber gar nicht immer nötig", erklärte Dr. Manfred Hilscher, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Lüdenscheid, in seinem Vortrag zum Thema "Operative und konservative Behandlungsmöglichkeiten bei Senkungs- und Inkontinenzerkrankungen". Neben den Aufgaben und der Funktion des Beckenbodens erklärte der Mediziner ganz anschaulich die Gründe für eine Beckenbodensenkung, wie sich diese äußern kann und welche Behandlungsmethoden dem Betroffenen zur Auswahl stehen. Viele Patienten die den Weg in die Klinik von Prof. Dr. Stefan Hautmann, Direktor der Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid, suchen, leiden an einer Inkontinenz in Folge eines Blasen - oder Prostatakrebses. Auch für diese Patienten hat Prof. Dr. Hautmann eine gute Lösung: die Neoblase. Aus dem körpereigenen Dünndarm wird eine neue Blase angelegt. "Das ist ein recht aufwändiger operativer Eingriff, für den viel Erfahrung nötig ist", betonte Prof. Hautmann. In weiteren Vorträgen erläuterte Physiotherapeutin Beate Müller-Rhode die Lage des Beckenbodens im Körper und wie der Beckenboden im Zusammenhang mit dem Rücken steht. Über die Möglichkeiten zur Heilmittelverordnung von Ärzten im Krankenhaus referierte Barbara Lupa in einem abschließenden Vortrag.

Bei einer bunten Vielzahl selbstgebackener Kuchen nutzten viele Besucher in der Pause die Gelegenheit, um ganz persönliche Fragen an die Experten loszuwerden und ins Gespräch zu kommen.